Westaustraliens Nationalparks

Westaustraliens Nationalparks

Westaustralien verfügt über eine ansehnliche Kollektion an Nationalparks. Hier sind unsere Top 7.

Karijini National Park

Der Park: Zweitgrösster Nationalpark im Staat. Besonders imposant sind die tief gefurchten Schluchten und Canyons wie Dales oder Weano Gorge, Fortescue Falls oder Oxers Lookout.
Lage: 75 km östlich von Tom Price in den Hamersley Ranges
Geöffnet: Täglich, ganzjährig
Ideale Besuchszeit: Mai bis Oktober
Infrastruktur: Besucherzentrum, Informationstafeln, Aussichtspunkte, Picknick-Tische, Grillstellen, Toiletten
Aktivitäten: Bushwalking, Schwimmen
Unterkunft: Zwei Camping-Möglichkeiten für Selbstversorger sowie das luxuriöse Karijini Eco Retreat

Hamersley Gorge , Karijini National Park

Kalbarri National Park

Der Park: Umschliesst eine dramatische Schlucht, durch die der Murchison River Richtung Ozean fliesst. Attraktionen sind die Sandsteinformationen Nature’s Window, Z-Bend und Hawks Head. In Küstennähe fantastische Ausblicke von mehr als 100 Meter hohen Klippen.
Lage: 150 km nördlich von Geraldton am Unterlauf des Murchison River
Geöffnet: Ganzjährig, tagsüber
Ideale Besuchszeit: Juni bis November
Infrastruktur: Station am Eingang, Aussichtspunkte, Toiletten, Grillstellen
Aktivitäten: Abseilen, Rafting, Kanu-Touren, Schwimmen, Schnorcheln, Bushwalking, Tauchen
Unterkunft: Keine Campingplätze im Park. Unterkünfte im nahegelegenen Ort Kalbarri.

Nature’s Window, Kalbarri National Park

Nambung National Park

Der Park: Bekannt vor allem für Pinnacle Desert. In dieser Wüste ragen Tausende Sandsteinsäulen empor. Ansonsten weitläufige Dünen- und Heidelandschaften, herrliche Strände am Kangaroo Point und der Hangover Bay.
Lage: 200 km nördlich von Perth
Geöffnet: Ganzjährig, von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang
Ideale Besuchszeit: September und Oktober
Infrastruktur: Station am Eingang, Besucherzentrum, Aussichtspunkte, Toiletten, Grillstellen
Aktivitäten: Surfen, Schnorcheln, Schwimmen, Bushwalking, Angeln
Unterkunft: Keine Campingplätze im Park. Unterkünfte im nahegelegenen Ort Cervantes.

The Pinnacles, Nambung National Park

Purnululu National Park

Der Park: Heimat der Bungle Bungle-Sandsteinformationen. Die schwarz-orange-gestreiften Felsen erinnern an Bienenkörbe. Zudem ist der Park durchsetzt mit Naturpools und beeindruckenden Schluchten wie Cathedral Gorge oder Piccaninny Gorge.
Lage: 300 km südlich von Kununurra in den Bungle Bungle Ranges
Geöffnet: nur zur Trockenzeit, normalerweise April bis November
Infrastruktur: Besucherzentrum, Toiletten
Aktivitäten: Bushwalking
Unterkunft: Zwei Campingplätze im Park, Walardi und Kurrajong.

Bungle Bungle Range , Purnululu National Park

Francois Peron National Park

Der Park: Eine Wüste direkt am Ozean. Die roten Klippen, weissen Strände und blauen Fluten bilden einen tollen Farbkontrast. Besonders geeignet für Touren im Allradwagen. Wassersportmöglichkeiten in der Big Lagoon.
Lage: 10 km nord-östlich von Denham
Geöffnet: täglich, ganzjährig
Infrastruktur: Station am Eingang, Besucherzentrum, Aussichtspunkte, Toiletten, Grillstellen, Bootrampe
Aktivitäten: Kanu- und Kajaktouren, Schwimmen, Schnorcheln, Angeln, Bushwalking
Unterkunft: Kleiner Campingplatz mit Gasgrills an der Big Lagoon

Francois Peron National Park

Cape Range National Park

Der Park: Ein grandioser Kontrast aus felsigen Schluchten im trockenen Landesinneren und der bunten Unterwasserwelt des Ningaloo Marine Park. Highlights sind Bootstouren auf dem Yardie Creek und Schnorcheltrips an der Turquoise Bay.
Lage: 50 km westlich von Exmouth
Geöffnet: täglich, ganzjährig
Ideale Besuchszeit: April bis Oktober
Infrastruktur: Station am Eingang, Besucherzentrum, Aussichtspunkte, Toiletten, Bootsrampe
Aktivitäten: Kanu- und Kajaktouren, Tauchen, Schwimmen, Schnorcheln, Angeln, Surfen, Bushwalking
Unterkunft: Insgesamt elf Campingplätze. Sal Salis Ningaloo Reef Safari Camp direkt am Ozean.

Yardie Creek, Cape Range National Park

Cape Le Grand National Park

Der Park: Die Strände zählen zu den besten in ganz Australien. Dazu weitläufiges Heideland und zerklüftete Berglandschaften. Im Südwesten geben die Granitfelsen an der flachen Küste ein spektakuläres Bild ab.
Lage: 50 km südöstlich von Esperance
Geöffnet: täglich, ganzjährig
Infrastruktur: Station am Eingang, Toiletten, Bootsrampe, Grillstellen
Aktivitäten: Kanu- und Kajaktouren, Tauchen, Schwimmen, Schnorcheln, Angeln, Surfen, Bushwalking
Unterkunft: Zwei Campingplätze. Le Grand Beach und Lucky Bay verfügen über Gasgrills, Picknicktische, Toiletten und Wasser.

Frenchman’s Peak, Cape Le Grand National Park

Fitzgerald River National Park

Der Park ist ein botanisches Wunderland. Von 12 500 Wildblumenarten, die weltweit bekannt sind, beheimatet Westaustralien mehr als die Hälfte. Knapp 20 Prozent davon findet man im Fitzgerald River Nationalpark – und viele davon ausschliesslich dort. Im Frühling breiten die Blüten einen in allen Farben leuchtenden Teppich über der Landschaft aus. Das macht die Monate August bis Oktober zur perfekten Reisezeit. Ab Bremer Bay werden zwischen Februar und April unweit des Nationalparks Orca-Beobachtungstouren angeboten. Majestätische Killerwale in ihrer natürlichen Umgebung aus der Nähe zu erleben ist ein unvergessliches Naturerlebnis.

Doch auch ausserhalb der Wildblumensaison hat Australia‘s Golden Outback einiges zu bieten. 180 Kilometer nordöstlich von Albany können Besucher des Nationalparks surfen, schwimmen oder Touren mit dem Kanu unternehmen. Der Hamersley Drive führt zu einer Reihe von Sehenswürdigkeiten. Dazu zählen Four Mile Beach, Barrens Lookout, Cave Point oder Point Ann, von dessen Klippen man zur richtigen Jahreszeit südliche Glatt- und Buckelwale beobachten kann. Auch auf Bushwalks stehen die Chancen für aufregende Tierbegegnungen recht gut. Wegen seines Zusammenspiels von Ökosystemen zu Land, zu Wasser und an der Küste deklarierte die UNESCO den Nationalpark 1978 zu einem der wenigen Biosphärenreservate auf diesem Planeten.

Mylies Beach, Fitzgerald River National Park

Autor: Matthias Reimann


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Down Under hat mich schon immer fasziniert und als ich nach der abgeschlossenen Ausbildung 2006 in der Australien-Abteilung anfangen durfte, hat mich das Reisefieber für diese Destinationen noch mehr gepackt.

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