Mehr als nur Kaffee und Gewürze

Mehr als nur Kaffee und Gewürze

Vor Ostafrikas Küste liegt eine Insel, deren Gewürze schon vor Jahrhunderten in Häfen am Indischen Ozean gehandelt wurden. Sansibar verspricht kulinarische Höhenflüge – genauso wie sportliche. Es sei denn, man taucht ab in faszinierende Wasserwelten

Sansibar

Eine sanfte Welle erreicht den Paje-Strand an der Küste. Sie umspült die Knöchel und steigt bis kurz unter die Knie. Das Wasser ist angenehm warm, die Sonne steht beinahe im Zenit und Wolken verdecken nur vereinzelt den sonst strahlend blauen Himmel. In diesem Moment erfasst eine Windböe den Kite-Schirm, füllt ihn mit Luft und lässt ihn sekundenschnell in die Höhe steigen. Beim Kitesurfen ist das der kritische Moment, in dem sich entscheidet, ob der Startversuch glückt oder man doch ohne Brett unter den Füssen im Wasser landet. Im seichten Gewässer in Küstennähe werden zunächst nur Trockenübungen im Stehen gemacht, bevor es raus aufs offene Meer geht. Kitesurf-Einsteiger finden ideale Bedingungen vor, um sich dem Sport unter Anleitung von professionellen Lehrern von Grund auf zu nähern. Wer Schirm und Board bereits voll unter Kontrolle hat, wird Sansibars Ostküste ebenso verfallen, denn Paje kann auch richtig wild sein.

Beinahe totenstill ist es dagegen unter Wasser, wenn einzig und allein das Glukkern der Luftblasen aus dem Mundstück zu hören ist und ansonsten die Ruhe des Ozeans alles übertönt. In Bwejuu, nur wenige Kilometer nördlich von Paje, liegt das Dive Center Rising Sun. Adriano, der Besitzer der Tauchschule, ist der Meinung, dass es kaum einen besseren Ort gibt, um tauchen zu lernen: «Wer noch nie vorher getaucht ist, kann durch unsere PADI-zertifizierten Kurse an zwei bis drei Tagen erste Erfahrungen im Pool machen und dann im offenen Gewässer direkt die unglaubliche Unterwasserwelt von Sansibar bestaunen», erzählt er in fliessendem Deutsch. Adriano kennt die Riffe der Insel wie sein eigenes Wohnzimmer. Sein Lieblings-Tauchspot ist Ukwehli. Weisse Riffhaie, Napoleon-Lippfische und Rochen bevölkern die bunten Korallen, die bis in eine Tiefe von 40 Metern reichen – ein atemberaubendes Erlebnis.

Die Dongwe-Region liegt etwa eine Autostunde von der Inselhauptstadt Stone Town entfernt. Die Fahrt verläuft vorbei an Palmen sowie an Kaffee- und Gewürzplantagen, am Ende der Strasse liegt der feine, weisse Sandstrand von Paje. Nach Norden hin erstreckt sich ein Küstenabschnitt, der von erstklassigen Hotels geprägt ist – darunter auch die vier Boutique-Resorts der Zanzibar Collection.

Autor: Lukas Scheid


Baraza Resort and Spa

Das Baraza zählt zu den exklusivsten Boutique-Resorts der Insel und liegt direkt an einem der schönsten Strände der Welt. Die 30 Villen des Resorts spiegeln das kulturelle Erbe Sansibars aus arabischen, indischen und Swahili-Einflüssen wider. Im Sultans Dining Room werden köstliche Spezialitäten aus dem Orient serviert, während im Frangipani Spa schon eine lockernde Thai-Massage wartet.

Zawadi Hotel

Neun private Cottages mit herrlicher Aussicht auf den Indischen Ozean. Die 100 Quadratmeter grossen Villen liegen auf einer Klippe über dem Meer. Über eine Treppe erreicht man den privaten Strand, von dem man direkt zum Schwimmen oder Schnorcheln ins Meer gelangt. Im Drift Wood Dining Room bereitet der Chefkoch hervorragende Gerichte mit frischen Zutaten direkt von der Insel zu. Der ursprüngliche Mangrovenwald ist nur zehn Gehminuten entfernt und kann zu Fuss erkundet werden.

The Palms

Wer Ruhe und Exklusivität sucht, wird sie im The Palms Zanzibar finden. Gerade einmal sechs private Villen fasst das Boutique Resort am Dongwe Strand. Ob in den Flitterwochen oder in den normalen Ferien, die schmucken und gemütlichen Bungalow-Villen werden allen Ansprüchen gerecht. Das exquisite Restaurant besticht mit perfekt zubereitetem Fisch und das Sanctuary Spa direkt am Meeresufer lädt ein zu beruhigenden Swahili-Behandlungen.

Breezes Beach Club & Spa

Das typisch sansibarische Äussere des Resorts mit Reetdächern und Holzterrassen geht einher mit einem höchst eleganten Interieur-Design aus warmen, natürlichen Farben. Drei Restaurants bieten eine grosse Auswahl an hervorragenden Dinnerund Lunch-Möglichkeiten. Neben den Wassersportangeboten des Resorts haben Gäste auch die Möglichkeiten an kulturellen Exkursionen und Kochstunden teilzunehmen, um den Aufenthalt auf Sansibar noch vielfältiger zu gestalten.

Reisen ist meine grosse Leidenschaft und so bin ich nicht nur 1,5 Jahre um die Welt gereist um die schönsten Flecken dieser Erde zu entdecken, sondern hab auch immer wieder mal längere und kürzere Reisen gemacht. Natur und Tiere liegen mir sehr am Herzen und so folge ich gerne dem Ruf der Natur in meine 2. Heimat das Südliche Afrika.

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