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Date

Mai 21 2020

Time

14:00 - 15:45

Event Art

Dokumentation,
Reise

Traumreise Götakanal – Mit dem Schiff durch Schweden

Einmal mit dem Schiff quer durch Schweden, von Göteborg nach Stockholm. Das ist für viele ein Traum. Der Wasserweg von etwas mehr als 600 Kilometern verbindet die beiden größten Städte des Landes. Der Göta Kanal macht rund 190 Kilometer der Strecke aus, von Sjötorp nach Mem. Auf einem der alten Kanaldampfer begleiten ARD-Skandinavien- Korrespondent Christian Stichler und Tatjana Reiff Passagiere und Crew an Bord der M/S „Juno“ an vier Tagen und drei hellen Nächten durch den schwedischen Sommer. Start der Reise ist Göteborg. Kapitän Pierre Dacke auf der Brücke der „Juno“ ist ein Routinier. Trotzdem ist die Fahrt auf dem Kanal an den engen Stellen immer wieder eine Herausforderung. Auch Kreuzfahrtleiterin Anna Lindvsll, Mitte 20, ist auf dem Schiff fast schon zu Hause. Zunächst geht es über den Göta älv in Richtung Vänern, dem größten See Westeuropas. Die ersten großen Schleusen werden passiert. Langsam kommt die Festung Bohus in Sicht. Die Schleusentreppe von Trollhättan ist der erste Höhepunkt der Reise, 32 Meter Höhenunterschied durch vier Kammern. Im Sommer Treffpunkt von vielen Automobilveteranen. Schließlich wurden hier in den SAAB-Werken jahrzehntelang Kultautos produziert. Am Abend des ersten Tages erreicht die „Juno“ schließlich den Vänern. An dessen südlichem Seeufer liegt das über 400 Jahre alte Schloss Läckö, eines der schönsten in Schweden. Die Passagiere sind beim Mittsommerfest dabei, wenn die kürzeste Nacht des Jahres gefeiert wird. Am nächsten Morgen beginnt die „Juno“ mit der Einfahrt in den eigentlichen Göta Kanal bei Sjötorp. 190 Kilometer, 58 Schleusen und 50 Brücken liegen jetzt vor den Reisenden. Der Kanal ist ein kulturhistorisches Baudenkmal und im Sommer ein wichtiger Wasserweg. Ab Sjötorp beginnt der langsame Teil der Reise. In Hajstorp folgt ein Halt vor der Kanalschmiede, in der ein junger Schmied die Kunst des Eisenformens bis heute am Leben hält. Eine schöne Passage ist der See Viken. An Forsvik und der Festung Karlsborg vorbei geht es hinaus auf den schmalen See Vättern. Ganz in der Nähe gibt es sogar ein kleines Weingut. Am Ende von Tag zwei erreicht die „Juno“ Motala, die Kanalstadt am Vättern. Die „Juno“ hat den höchsten Punkt der Reise hinter sich. In Berg geht es über insgesamt 15 Schleusen rund 40 Meter hinunter zum See Roxen. Und am Ende von Tag drei sind schließlich die letzten Schleusenkammern von Mem erreicht. Nun hat die „Juno“ freie Fahrt hinaus auf die Ostsee. Durch die Schären vor Trosa geht es über Södertälje in den Mälarsee. Ein Muss ist der Besuch der alten Wikingerinsel Birka und natürlich die Passage vorbei am Schloss Drottningholm der schwedischen Königsfamilie mit dem alten Theater, das noch heute mit der Technik aus dem Ende des 18. Jahrhunderts Bilder auf die Bühne zaubert. Nach vier Tagen und drei Nächten erreicht die M/S „Juno“ schließlich Stockholm.

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