Das sind die 11 besten Skigebiete Europas

Das sind die 11 besten Skigebiete Europas

Die Qual der Wahl: Auf unserem Kontinent locken über 3600 Skigebiete mit mehr als 37‘000 Pistenkilometern. Doch welche davon versprechen wirklich schöne Wintersportferien? Wir haben da ein paar Tipps.

Gute Skigebiete mit fantastischen Pisten und Ausblicken gibt es nur in der Schweiz? Blödsinn! Sie sind überall: Spanien, Frankreich, Österreich, Mazedonien oder Russland. Aber wo lohnen sich die Winterferien am meisten? Bei so viel Auswahl wird einem die Entscheidung ja nicht unbedingt leichter gemacht. Die Online-Buchungsplattform Travelcircus hat deshalb die 115 grössten Skigebiete Europas nach verschiedenen Faktoren wie Tagespreis, Pistenlänge und Fotogenität geprüft und elf Sieger erkoren.

1. Rosa Khutor

And the winner is… Rosa Khutor! Das Skigebiet befindet sich in Russland, genauer gesagt im Westkaukasus. Es wurde vor allem dadurch bekannt, das die Olympischen Winterspiele im Jahr 2014 dort ausgetragen wurden. Das Gebiet erstreckt sich von 940 bis 2320 Meter und hält 77 Pistenkilometer bereit. Umgerechnet etwa 75 Franken bezahlen Wintersport-Fans in dieser Saison für einen Skitag inklusive Pass, Ausrüstung und Hotel. Das sind rund 12 Franken mehr als im letzten Jahr. Auf dem Skigebiet kommt jeder auf seine Kosten: 39 Prozent der Strecken sind für Anfänger gedacht, 34 Prozent für gute Fahrer und 27 Prozent sind schwarze Pisten. Auch in Sachen Fotogenität macht Rosa Khutor eine gute Falle – 342‘900 Beiträge finden sich unter dem Hashtag #rosakhutor.

Das schönste Skigebiet befindet sich in Russland. Bild: Travelcircus

2. Matterhorn Ski Paradise

Ebenfalls sehr gut abgeschnitten hat das Skigebiet Matterhorn Ski Paradise in der Schweiz und Italien. Das länderübergreifende Skigebiet mit einer Pistenlänge von 360 Kilometern gehört zu den grössten weltweit. Damit nicht genug: Es erstreckt sich von 1562 bis auf 3899 Meter und erhält deshalb den Titel als «höchstgelegenes Skigebiet der Alpen». Teile des Wintersport-Paradieses sind deshalb sogar den Sommer über befahrbar. Pro Tag müssen Besucher mit Ausgaben von umgerechnet 166 Franken rechnen, mehr als die Hälfte geht mit 92 Franken (für das internationale Skigebiet, Zermatt alleine kostet 79 Franken) für den Skipass drauf. Wenn der Betrag auf die 360 Pistenkilometer hinuntergebrochen wird, fallen aber lediglich etwa 30 Rappen pro Pistenkilometer an. Fair, oder? Der Instagram-Community scheint der Preis nichts auszumachen, sie besuchen das Gebiet fleissig und haben schon über 648’400 Fotos unter dem Hashtag #matterhorn gepostet, was es zum fotogensten Skigebiet Europas macht.

Auf den zweiten Platz schafft es das Matterhorn Ski Paradise, das über 360 Pistenkilometer verfügt (Angabe auf der Grafik ist veraltet). Bild: Travelcircus

3. 4 Vallées

Umgerechnet 172 Franken bezahlen Wintersportler im Skigebiet in den Walisser Alpen für einen Tag Schneespass. Gerechtfertigt? Letztes Jahr lag der Preis noch bei 224 Franken pro Tag, der wurde durch den beinahe halb so teuren Preis für Unterkünfte in diesem Jahr aber massiv gesenkt. Es stehen 412 Kilometer pures Schneevergnügen zur Verfügung, von denen 202 Kilometer für Fortgeschrittene, 107 Kilometer für Anfänger und 103 Kilometer für Profis gedacht sind.

Die 412 Pistenkilometer sind ein Grund, weshalb es das Skigebiet auf den dritten Platz geschafft hat. Bild: Travelcircus

4. 3 Vallées

Das französische Skigebiet hat es zwar nicht auf das Podest geschafft, bietet aber dennoch unglaublich viel: Mit 600 Pistenkilometer ist es das grösste Wintersport-Gebiet in diesem Ranking. Diesen (fast) unendlichen Fahrspass gibt es für umgerechnet knapp 140 Franken pro Tag. Davon machen 69 Franken das Skibillett aus. Bricht man den Preis auf die Pistenkilometer hinunter, ergibt das einen Preis von 12 Rappen pro 1000 Meter – womit das Gebiet eines der besten Preis-Leistungs-Verhältnissen hat. Besonders Anfänger kommen hier auf ihre Kosten, denn mehr als die Hälfte der Pisten sind für sie gedacht, rund 36 Prozent für Fortgeschrittene und lediglich 12 Prozent für Adrenalin-Junkies.

600 Kilometer Fahrspass gibt es im 3 Vallées in Frankreich. Bild: Travelcircus

5. Les Portes du Soleil

Die Zwei-Länder-Region erstreckt sich über die Schweiz und Frankreich auf einer Höhe von 985 bis 2254 Metern über Meer. Umgerechnet rund 162 Franken bezahlen Gäste für einen Skitag in diesem Gebiet, doch betrachtet man die Pistenlänge von 580 Kilometern wird klar, dass der stolze Betrag doch eigentlich gerechtfertigt ist. 172 Skilifte bringen die Schneehasen zu ihren Lieblingspisten. 54 Prozent sind für Anfänger gedacht, 36 Prozent für Fortgeschrittene und lediglich 10 Prozent für Profis.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis in diesem Skigebiet ist hervorragend. Bild: Travelcircus

6. Buvokel

Auf geht’s nach Osteuropa in die Ukraine. Buvokel ist das grösste Skigebiet, welches das Land zu bieten hat. Von 859 bis 1372 Metern Höhe erstreckt sich das insgesamt 68 Kilometer lange Pistennetz. Dafür bezahlen Gäste pro Tag umgerechnet circa 100 Schweizer Franken. Dabei sind gut 43 Prozent der Strecke für Anfänger befahrbar, 41 Prozent entsprechen dem Schwierigkeitsgrad «mittel» und immerhin 16 Prozent sind für Profis reserviert. Es lohnt sich, zwischen dem runtersausen auch einmal eine Pause einzulegen um die wundersame Natur zu betrachten. Istagram-Nutzer posteten schon 380’700 Beiträge unter dem Hashtag #bukovel und machen die Destination zur zweitfotogensten.

Der Skispass in der Ukraine ist verglichen mit anderen Skigebieten recht günstig. Bild: Travelcircus

7. Popova Sapka

Auch Mazedonien hält wunderbare Winterlandschaften bereit. Popova Sapka zählt zu den ältesten Skigebieten des Landes, denn seit 1947 rasen zahlreiche Besucher die steilen Hänge hinunter. Für umgerechnet 40 Schweizer Franken können Wintersport-Fans dort vergleichsweise günstigen Skiferien verbringen. Es stehen jedoch auch nur 20 Pistenkilometer zur Verfügung. Trotzdem kommt jeder auf seine Kosten: 6 Kilometer sind für Neulinge befahrbar und je 7 Kilometer sind für Fortgeschrittene und Profis reserviert.

In Mazedonien liegt das günstigste Skigebiet. Bild: Travelcircus

8. Tandådalen/Hundfjället (Sälen)

Natürlich darf auch Schweden nicht im Ranking fehlen. Obwohl das Land eigentlich als eines der teuren Reiseländer in Europa gilt, überrascht es mit relativ erschwinglichen Preisen. Umgerechnet etwa 119 Franken bezahlen Feriengäste für einen actionreichen Skitag im hohen Norden auf den 45 zur Verfügung stehenden Pistenkilometern. Die Verteilung der Schwierigkeitsgrade ist überzeugend: 40 Prozent der Strecke eignen sich für Anfänger, 33 Prozent können von Fortgeschrittenen befahren werden und 27 Prozent sind für Profis reserviert.

In Schweden finden Wintersport-Gäste Spass für jedes Niveau. Bild: Travelcircus

9. Dragobrat

Klein aber fein geht es im ukrainischen Skigebiet im Oblast Transkarpatien zu und her. 10 Kilometer Fahrspass erstrecken sich zwischen 1400 und 1703 Metern über Meer. Es gilt als perfektes Übungsgebiet für unerfahrene Skifahrer, denn nur 1 Kilometer Piste ist für Profis geeignet. Umgerechnet 73 Schweizer Franken kostet der Fahrspass pro Tag im überschaubaren Skigebiet. Nur weil es so klein ist, ist es aber nicht weniger schön – im Gegenteil. Die Instagram-Community ist begeistert und hat schon 59’500 Beiträge unter dem Hashtag Dragobat zu finden.

Dank 13 Skiliften auf die 10 Kilometer Piste, haben auch Anfänger keine Probleme, sich bequem im Skigebiet zu bewegen. Bild: Travelcircus

10. Folgarida Marilleva

150 Pistenkilometer erstrecken sich im italienischen Trentino-Südtirol auf einer Höhe von 852 bis 2504 Metern. Das Budget pro Tag liegt bei stolzen 145 Schweizer Franken. Dafür sind die Schwierigkeitsgrade der Pisten ausgewogen: 33 Prozent der Strecke fallen den Anfängern zu, 45 Prozent eignen sich für Fortgeschrittene und 22 Prozent können von Profis befahren werden. Ausserdem haben Gäste in Folgarida Marilleva die Möglichkeit auch andere Sportarten wie Langlauf, Schneeschuhwandern und Eislaufen auszuprobieren. Auch fototechnisch lohnt sich der Preis: 261’800 Beiträge sind auf Instagram unter dem Hashtag #madonnadicampiglio zu finden.

11. Grandvalira

Last but not least geht es auf Entdeckungstour nach Andorra. Das grösste Skigebiet erstreckt sich auf 210 Pistenkilometern über die Pyrenäen. Vor allem Anfänger und Fortgeschrittene kommen mit 100 beziehungsweise 77 Kilometer Strecke auf ihre Kosten. Für Profis stehen 33 Kilometer Fahrspass bereit. Pro Tag muss mit Ausgaben von umgerechnet 104 Schweizer Franken gerechnet werden, was heruntergebrochen einen Preis von rund 25 Rappen pro Pistenkilomete ergibt. Neben Snowboarden und Skifahren können Wintersportler in Grandvalira auch Aktivitäten wie Schneeschuhwandern und Rodeln ausprobieren. Sogar eine Fahrt mit dem Motor- oder Hundeschlitten ist möglich.

In Spanien gibt es nicht nur leckere Tapas und Wein, sondern auch hervorragende Wintersportgebiete. Bild: Travelcircus

Dieser Beitrag wurde gesponsert von Travelnews.

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